Der Laden
Nach dem großen Stadtbrand 1680 wurden die damaligen Gebäude zerstört. Den westlichen Teil des Hauses erbaute Mitte des 18. Jahrhunderts Joachim Voß. Der östliche Teil diente zunächst als Garten.
Ferdinand Wahlström erwarb den Komplex in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts. Er wurde in Stralsund eingebürgert, nachdem er am 1. Juli 1865 die Stralsunderin Caroline Frederike Kühn geheiratet hatte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaute Wahlström das östliche Gebäude mit einer Tordurchfahrt. Außerdem errichtete er das große Eckhaus Langenstraße 11/12 und übrigens auch das heutige Verlagshaus der OZ am Apollonienmarkt 16. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gründete Wahlström den Baubetrieb Teichen. Außerdem entstand auf dem Hinterhof die Schmiedewerkstatt von Friedrich Döring, der auch Eigentümer der Gebäude wurde.
1940 hatten die Ortsgruppen „Strelasund“ der NSDAP, die Deutsche-Arbeits-Front (DAF) und die NS-Frauenschaft ihren Sitz in der Langenstraße 5. Die entsprechenden Inschriften waren noch bis nach der Wende zu sehen.
Das alte Gemäuer in der Langenstraße 5 wird nach vielen Jahren des Verfalls von Grund auf saniert.
Jahrelang hat es durchgeregnet, dass Fachwerkhaus war völlig morsch und kaputt. Aufgrund des Verfalls wird das komplette Haus abgerissen, bis auf die Frontfassade. Das Bauvorhaben umfasst die Hofanlage sowie ein Doppelhaus.
Mit einer Investitionssumme von rund 800 000 Euro sind zehn Wohnungen sowie eine Gewerbeeinheit entstanden.
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